… Elegie ./. TraumSequenz …
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Wo nur bist Du,
heimlichster aller Wortfreunde,
stahlst mir die Ruhe mit ehernem Lächeln,
ehe Du mit dem brausendem Maienlied nach Nirgendwo entschwandest
***
Verwachsen wüten unsere Stimmen im blassblauen Wald
drüben, hinter Traumesmai, jenseits der Windmühlenritter,
irren behende durch sirenenglühende Herzensgründe
***
Und nun stehen sie vor mir Dürstenden,
steinerne Wortsalven prasseln in zeternde Opferschalen
und auch der Regen mag meine Wundmale nicht zu kühlen
***
Still nur. .schweig …
in einen neuen Tag hinein …
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© *Selfconscious
PhotoArt : Fr. v. Rosenfelde & Silent View

Diese Sehnsucht nach Worten
mit gleichzeitigem Verlangen nach Schweigen
weißt nur Du so perfekt und voller Gefühl darzustellen.
Werteste aller Wortkrobatinnen.
So bin ich denn irgendwie bei dir gelandet! Ich bin sehr berührt von deinem Text!
Mit viel Zeit zum Lesen und Nachspüren werde ich gerne bei dir verweilen…
LG – Donna
Du verstest es mit Worten Gemälde zu schaffen, wie kein Maler der Welt es mit Farben vermag. Wunderschön und dein Text passt gerade…irgendwie so gut…
[...] schlafen und träume was schönes träume von einem blumenfeld mit deinem liebsten lausche seinen worten während du mit deinen händen gehend über die kornähren streichst als seien sie das haar das du [...]
traum-fragmente « gokui signs schrieb dies am Mai 27, 2009 um 7:19
Vielleicht verschwand er über die Grenzen der Glashauswelt hinaus,
in Länder anderer Worte, anderer Sprache.
Vielleicht verbrachte er fernab von der Moosgrünen Waldlichtungen,
mehr Zeit mit fremdem Gedanken und neuen Welten als er je für möglich gehalten hatte.
Es wäre möglich dass er manchmal an die Versprechen dachte in die Welt der Wortgeheimnisse und Sprachgeflechte zurückzukehren.
Vielleicht blieb ihm dieser Weg jedoch einfach verwehrt.
Ich bin ganz sicher dass es ihm leid tut aber er wird wiederkommen, für den Sommer nun, keine Sorge.
Denn trotz allem hat er dich vermisst.
Wär’ es ich, ich
schrie auf „Hier“,
ließ’ Glaswachshäuser klirrend schmelzen,
säng’ mein Lied, wie du es kennst,
tränkt’ dein Durst mit neuen Wörtern
und heilte alle Wunden.
Doch Erlöser bin ich nie gewesen,
ward ich nie gebor’n,
schmachte nach Tee aus Buttermondens Kannen
bei Vettels Keksen zu absinthenem Groll.
An fester schmelzenden Scheiben
erstarre ich,
warte ich
mit dir und seh’ ein Leid
in Quartzsand konserviert.