*dem dunklem Gotte …

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Wer sagte dir wo ich bin
Habe ich denn einen Namen
War ich nicht gut versteckt im Gebüsch
Verkrochen im braunen Laub
Mit grünen Flechten überhangen
Waren meine Augen nicht versunken im Sumpf
Meine Zehen verwachsen mit den Wurzeln des Süßholzes.
Wie fandest du dennoch meine Spur
Mit dem Geruch des Jägers
Ohne Schlinge und ohne Dolch
Nahtest du auf dem dunkelsten Pfad
Mit dem Auge das man nicht sieht
Sahst du mich an.
Da verriet ich mich in der Finsternis
Kein Blatt rührte sich
Kein Tropfen fiel -
Aber in der Stille hörte man
Meine Hände dir entgegenwachsen..

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Text: Paula Ludwig an Ivan Goll / Photographer: Divya Malhotra

~ von Miss*P am Mai 1, 2009.

2 Antworten to “*dem dunklem Gotte …”

  1. wundervoll.

  2. toller text. vorallem das ende.
    „Kein Tropfen fiel -
    Aber in der Stille hörte man
    Meine Hände dir entgegenwachsen..“
    gerne gelesen. lg. A

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