.. Lippenbekenntnisse, ./. NachtReste
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Hab Dich verloren im Rabendunkel,
während wir auf dem Dach der Nacht tanzten,
unterm schwindsüchtigem Mondgesicht Gedankenewigkeiten schworen
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die fahle Sonne betritt schweigend den Tag
während ich Wortreste vom Parkett glaube.
sie meiner müden Sehnsucht anheim gebe,
***
Sag, weißt Du einen besseren Ort,
sie zu bewahren?
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© *Selfconscious
Photographer: Lilya Corneli

Hey, mal wieder ein neues Blog-Design, aber die Texte sind doch immer noch so schön verträumt und melancholisch-nachdenklich, dass sich zumindest an der Qualität des Inhalts nichts ändert. =) Hoffentlich bleibt das auch in Zukunft noch so.
schön, auch nochmnal hier seis erwähnt, dass auch Du den Weg zur wordpress´chen Blogwelt zurückgefunden hast nach dem Urlaub *;)
Ich bin schrecklich emotional. .das wirkt sich auch auf die blogsche Farbgebung aus.. aber die Texte.. nunja.. die unterliegen nicht wirklich Farbschwankungen.. von daher kann ich Dir versichern, dass sich am Inhalt ganz gewiss nichts ändern wird.. so wahr ich Frau*Seltsam bin ,)
Hey, Wundervol.
Tut mir leid das ich immer so reintexte.. q.q
Lese sie, obwohl sie nirgends geschrieben stehen.
Beschreibe sie, obwohl du sie nicht in Gedanken fassen kannst.
Male sie, obwohl du ihr Gesicht nicht kennst.
Freue dich über sie, auch wenn sie dich zu bittersauren Tränen treiben.
Esse sie, auch wenn sie vor lauter Bitterkeit deinen Mund betäuben.
Liebe sie, auch wenn niemand Sehnsuchtsorte zu lieben vermag.
Vielleicht werden sie dann bei dir bleiben, vielleicht werden sie dir ihre Gesellschaft weiterhin gewähren.
Doch sobald du sie vergisst, begegnen sie dir kein zweites Mal.
Wie sehr ich es bereue, zu oft zu behalten versucht zu haben, statt die Gedanken einfach tiefer zu denken und zu lieben.
Wie sehr ich es bereue Wortfetzen die ich vom Boden klaubte, einfach verloren zu haben, weil ich sie behalten wollte, an einem sicheren Ort zu verwahren versuchte.
Man kann nichts bewahren das einem nicht gehört, niemals und an keinem Ort.
Doch alles kann lesen, beschreiben, malen, essen, sich darüber freuen und lieben.
So wird vielleicht nicht bewahrt, vielleicht wird verändert.
Doch jeder Tritt auf der Leiter führt dich weiter in die Tiefe, umso tiefer du in ein der Mine deiner Gedanken gräbst und umso wertvollere Schätze kannst du finden.
Vielleicht bin ich jetzt froh, dass ich nicht bewahren kann, vielleicht ist es gut so wie ich glaube dass es ist.
wie schön, dass ihr so reintextet, herr jan, wie sehr wären schon manche gedanken verloren gegangen, wenn wir sie nicht hier im dialog weitergereicht hätten …
ich bin sehr froh, dass du hier einfach so reintextest.. jan.. ganz im ernst.. wie hendryk schon schrieb, wem nützt es, wenns verloren geht. .und ich mag deine gedanken .. weißte ja ,)
Juju danke, aber is nur doof das es immer so lang wird.^^
mein lieber jan,
zu lang gibts nicht in der schreiberei ,)) also. .wehe du kürzt deine gedanken ,)
da sachtse wat! … gedanken kürzen ist zensur! schleifen kann man sie später immer noch, wenn man ein ziel verfolgt .. aber wieviel bei diesem schliff als split verloren geht … zu schade drum
ein bess’rer ort,
besser als der sehnsucht sanfter schoß?
frag’ den hirschgekrönten feuervogel,
frau sehnsucht reist mit ihm
durch die erinnerungen.
warn’ ihn – wie stets -
vor seinen kindern,
den kindern, die ihn fressen wollen,
weil er einst
frau sehnsucht beim baden sah.
sie haben alle welten bereist,
doch frau sehnsucht
schweigt und hört nur zu.
Sag, liebe Miss, hast Du schonmal gesehen, dass Raben in ihrem Federkleid einen wunderschönen dunkelblauen Schimmer tragen?
Ihr Krächtzen mag manchmal stören. Ihr Spazierengehen, statt fliegen, mag irritieren. Doch nichts davon ist geeignet, die Schönheit ihres Federkleides zu trüben, wenn man nur genau hinschaut …
ich mag raben.. um nicht zu sagen. ich liebe sie.. und habe deshalb bewußt rabendunkel gewählt.. schwarz ist der falsche ausdruck. oder. .sagen wir. der oberflächliche ,).. genauso wie man gerne mal hört, die nacht sei schwarz.. ist sie nicht.. in all ihrem -anderem- farbenmeer