.. Lippenbekenntnisse, ./. I. Version … *
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Lass uns entfliehen..
durch grünes Nichts hin zum blauem Dunst..
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Im Sternengrund, unterm buttrigfarbenem Mondgesicht
lese ich burgunderfarbene Gier aus deinen Augen
Fingerkuppen zeichnen Feuerspuren auf alabasterne Hautaltäre
flechten Sehnsucht ins Nachthaar
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… Ach, würd´die Nacht nur ewig währen …
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*inspiriert / …
© *Selfconscious

lass mich, der ich zurückgekehrt bin, zunächst mit” christian hoffmann von hoffmannswaldau antworten, bevor ich den schwall meiner gedanken in worten kleiden kann, mit dem schalk im nacken.
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Vergänglichkeit der Schönheit
Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand
Dir endlich mit der zeit um deine brüste streichen /
Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand /
Der augen süsser blitz / die kräffte deiner hand /
Für welchen solches fällt / die werden zeitlich weichen /
Das haar / das itzund kan des goldes glantz erreichen /
Tilgt endlich tag und jahr als ein gemeines band.
Der wohlgesetzte fuß / die lieblichen gebärden /
Die werden theils zu staub / theils nichts und nichtig werden /
Denn opffert keiner mehr der gottheit deiner pracht.
Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen /
Dein hertze kan allein zu aller zeit bestehen /
Dieweil es die natur aus diamant gemacht.
Morgen Louisa,
Schöne Worte und gut das du mal wieder was geschrieben hast, dass regt mich immer zum denken an…qq
Ist es nicht die Vergänglichkeit der Sternennacht, die sie derart unbeschreiblich macht?
Manchmal ist man erzürnt über die Morgensonnenpracht und manchmal einfach nur froh dass man endlich wieder aus einem finstern Traum erwacht.
Es gibt Nächte von denen man glaubt sie dürften niemals enden, doch vielleicht ist es gut das sie nicht auf uns hören und wir diesen Gedanken nur als Seidenstoff für unsere tiefsten Wünsche verwenden.
Denn so bleibt uns die Erinnerung an das Vollkommene und die Sehnsucht nach dem Unbeschreiblichen, der reine Wunsch nach Ewigkeit des Ganzen, der uns glücklicherweise nie erfüllt werden wird und genau deshalb auf ewig unsterblich bleibt.
@hendryk:
Dein Wunsch ist mir Befehl.. abgeändert ,) und .. sehr schöne Worte zum Wiederkommen *seufz*. .schön, dass Du zurück bist ,)
@Jan,
gerne rege ich Dich zum Denken an. ich hab gerade Urlaub.. wer weiß, was da noch auf Dich zukommt.. tiefste Träume aus Seidenstoff.. herrlich!! ,)
treimstoffsaude, wie herrlich – und ihr habt urlaub? nicht zu fassen
… aus einer dunkel seidenhinterblitzten nacht schreibe ich und kann mich nicht entscheiden, zwischen reminiszenzen aus dem ruhenden oświecim und den rautschernden impressionen aus dem nachtzug von wien nach zürich,
doch frau sehnsucht ist es, die fleht, die weht, die bettelt,
die drängt, die dringt, die prangt.
sie zittert und jammert,
sie bibbert und klammert,
und keucht und jauchzt und ächzt und heult,
will frei sein, nichts als frei sein,
frei von der knechtschaft als muse der dichter,
frei zu reisen, wohin sie auch will.
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wir entscheiden uns für einen notizbucheintrag von donnerstag, irgendwo kurz hinter amstetten und vor dem einschlafen, man flüstert schwyzerdeutsche liebesschwüre von fuß zu mund.
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buttermond im wolkenmeer,
frau sehnsucht weint gläserne tränen,
sie sitzt im glaswachshaus
bei fremdem kaffee und heimischen keksen.
frau sehnsuchts tränen
ein heißer regen fällt vom himmel,
ein wolkenbruch über mir im glaswachshaus, es schwindet,
ihr kaffee dampft und blubbert im gedenken,
raucht und verbrennt nur beim gedanken
frau sehnsucht weint den kaffee nass,
ich will und muss ihn trinken.
mich dürstet …
frau sehnsucht, frau sehnsucht. wohin nur mit all den tränen…
wirst auf ewig den dichtern weltauf, weltab nicht entfliehen können.. selbst nicht unter der tarnkappe joch…
nachtgedanken. .bloß ,)
morgen gibts mehr! liebste grüße, hendryk.. hinaus in die nacht.. am buttermond vorbei. direkt in den cremageschwängerten kaffeehausbecher ,)
Die Nacht küsst seine Sterne.
Der Mond jagt die Sonne.
Utopie …
Liebste Grüße
Kai