… Wortwahns Verlorene Tage …
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soviele Worte in meinem Kopf,
Halmen im Wind gleichend, wogend und drängend..
so unendlich unfassbar im Augenblick verharrend ..
Satzmelodien wühlen sich durch Gedankennebel
versanden im Seelengrund ..
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© *Selfconscious
Photographie:Art: Maggie Taylor

Soviel Gedankenmeer, so ein Ideenheer,
kannt ich doch von irgendwo her,
der Kopf ist überfüllt zum zerbersten und doch ganz leer
und niederschreiben kann man es nimmermehr.
Ich schleif mich weiter fühl mich mit Träge und so schwer,
dann muss ich aufpassen das ich dem ganzen nicht einfach so den Rücken kehr.
Dieses Bild passt übrigens hervorragend zu deinem Text und ist auch so recht genial, wie ich finde. Aber ich rede nicht, ich hänge nur Gedanken nach, keine Angst. =)
Ideenheer. .so klasse ,) ich mag das, was Du schreibst ,) mehr davon!
Das Bild habe ich schon lange auf der Festplatte aber gestern sprang es mir geradezu ins Auge, um mal Klischees zu bemühen!
hm, ich find, jetzt wo ichs erneut les, nur die erste Zeile gut. Ich sollte vllt weniger langes Zeug schreiben und mir dafür mehr Mühe geben. Aber ach ja, mit fällt grad ein ich hab ja gestern nich geschrieben, ich bin nur im Gedankenmeer geschwommen und durchs Ideenheer gestreift. Ich habe im Geistesgewitter, Gedankensblitze gesehen und das Grollen vom Donnern jeder Überlegung in meinem Haupt gehört. Durch den Erinnerungs regen gestreift, auf der Suche nach der Intuition zur Inspiration die mich zu Offenbarung führt. Doch nichts geschah, ich hörte sagen manche Leute nennen dies auch, Gedanken nachhängen.
Ich möcht auch sowas, schon lange einfach so auf der Festplatte haben. :X
Jan
ich mags dennoch.. und das schreiben kommt doch unbewußt.. wäre schlimm, wenn man sich da auch noch abnühen würde. .oder woher kommt nochmal das wort -mühe- ,) ich mag dinge, die freiraus geschrieben sind.. und genau das wars ja ,)
Hey guten Morgen. =)
Ju, hast recht, ist wirklich schöner.
Aber wenn mans später liest denkt man manchmal schon man hätte sich noch einen Moment mehr Zeit nehmen können, zumindest ich. Aber abmühen klingt etwas zu hart. =X
bonsoir miteinand,
mich gibt’s ja auch noch …
sind die tage wirklich verloren, nein
nur vertagt sind sie, wie all die wörter,
die gerade geistern und fluten
grad hier, schon weg, wogen hin und her
und irgendwann kommt
die welle wieder …
wider die gedankliche zensur des am texten feilens ^^
@jan:
wir schreiben ja in bestimmten stimmungen.. ich schreibe beispielsweise selten bis garnicht, wenn ich wirklich glücklich bin. .rundherum .. so von innen heraus glücklich, weil alles stimmt oder so.. sondern diese dinge fallen mir nur in ganz bestimmten stimmungen ein.. les ich dann später, was ich eben in solchen momenten schrieb, fasste ich mir früher an den kopf und war am überlegen, einen Therapeuthen zu bemühen.. dabei ist ja schreiben für mich essentiell inzwischen und meine wirkliche Therapie. hat lange gedauert, bis ich den Zugang zu meinen eigenen Worten fand und diese auch geschrieben billigen konnte.. also schelte Dich nicht für geschriebenes.. auch wenns nicht in deine späteren Stimmungen passt ,) you know?
@hendryk:
willkommen zurück, Sie haben gefehlt! ,)
besonders beim wortdrechseln ,)
oh, wir werden gesiezt. mit dem pluralis maiestatis könnten wir uns ja noch anfreunden – aber das geht jetzt aber doch zu weit
… wenn ich so ganz antike texte lese, so aus zeiten meines ersten eigenen rechners (und das is schon ein eckchen her) … puberty meets homosexuality – das ergebnis: texte dunkler als die nacht und nunmehr die frage, wie ich sowas jemals schreiben konnte. damals hat es aber geholfen, insofern habe ich meinen frieden mit ihnen gemacht, auch wenn sie nicht unbedingt meine besten literarischen werke sind. für aktuelle schreibprojekte sind sie eh immer wieder inspiration.
@ jan: ich pack mir bei manchen texten auch an den kopp, würd am liebsten sogar in den kopf packen und bin froh, dass ich nich so auf kotzreiz und körperliche schmerzen stehe, in anderen fällen bin ich durchaus der sadomasochistischen spielart verbunden
@Frau*Seltsam: es freut mich wieder hier zu sein, wenn auch erstmal nur am wochenende. so lasst uns wörter drechseln.
Hm guten Morgen,
Ich glaub ihr habt recht, vor allem das mit den verschiedenen Stimmungen triffts wohl ganz gut. Der Therapeut war auchschon mal irgendwo in meinen Gedanken, aber ich hab dann auch gemerkt das Schreiben eigentlich schon von selbst hilft. :X
Jan
mein therapeut hat immer einen stift und ein büchsken dabei – und er will sich immer dann notizen machen, wenn es ungünstig ist. nur die couch hat er mir noch nicht angeboten.
das kenn ich sehr gut und das bild ist wirklich wunderschön!!!