[... wie gut ...]

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Wie gut, daß ich verborgen bin
und niemals wieder sichtbar werde.
Mein Kern – im Widerspruch zur Erde –
begab sich selbst zum Monde hin,
jetzt kannst du ruhig schlafen.
Der Ort, wo wir uns trafen,
war niemals wirklich in der Zeit.
Verzeih mir dies – aus Einsamkeit
herausgeschälte – Wissen.
Vielleicht fühlt sich dein Kissen
trotzdem auch manchmal tauig an,
vielleicht verkündet dir der Hahn
vom Hühnerbaum her oft zu grell,
daß jetzt der Morgen wieder hell
gläsern über deinem Dach
heraufsteigt, während du ganz schwach
und übernächtigt bist?
Ich bin es nicht, die dich dann quält,
ich bin die Magd, die Äpfel schält
im Mond und keinen ißt.
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Lyrik: Christine Lavant

Surreal irgendwie, verträumte Worte, die einem das Herz erwärmen.
ja …. das ist es
ach wie gut, dass niemand weiß,
dass niemand weiß, dass
niemand weiß, weiß, weiß, ich weiß es nicht,
ich weiß nicht,
wer ich bin und was ich will,
ich weiß nicht und spüre doch
die erinnerungen … gedankenfetzen wabern in der suppe
schllllrp-flllp,
ein apfelring,
wie soll er mir sagen, wer ich bin?
sprich mit mir,
apfel, sprich.
ich hör’ nur meine stimme,
von fern hallt das echo
in diesem kleinen kabuff,
kein baum, von dem der apfel stammt,
kein baum, kein haus, kein baumhaus,
kein baum, an dem ich hängen kann.
doch meine füße baumeln über dem grund,
ich sehe deine hand,
zu weit von meiner weg.