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zwischen zwei Blitzen inmitten absinthfarbener Wolkenberge
tauchen meine Gedanken hinaus in die Ferne
tanzen mit dem Regensturm um erloschene Sonnenfeuer
während die Ungeduld durch schweigende Korridore irrt,
der Sehnsucht dicht auf den Fersen …
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© *Selfconscious
*dedicated ~ of course

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Abwendig hängt der Mond im Dunst,
mein Herz geht durch die Feuersbrunst
in glasig harte Kälte.
Von einer frühen Älte
befallen sitz ich träg und krank
auf der verlaßnen Bahnhofsbank
und fürcht mich aufzustehen.
Was ist mir denn geschehen?…
Das denk ich immer vor mich her,
doch oben ist die Stelle leer,
die das noch wissen sollte.
Wie schwer wiegt das verkohlte
steinharte Ding da in der Brust…
Noch gestern hab ich mehr gewußt,
es war so wie ein Messer.
Der Schmerz ist heute besser
und morgen ist er sicherlich
nur mehr so wie ein Nadelstich –
muß jetzt wohl schlafen gehen.
Was ist mir denn geschehen?…
Abwendig sinkt der Mond im Wald,
bis in die Seele ist mir kalt.
***
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Du fehlst mir!!
Im Herzensgrund hab ich für Dich ein Nest gebaut mit Blick hinauf zum Mond..
Martini und Oliven.. und dunkle Schokolade. .Du weißt schon. .die bittere!
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Lyrik: Christine Lavant
Photographer: E. Recuenco