.. oh rastlose Psyche ..

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»… Psyche, my soul.« … Edgar Poe.
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Du hast dereinst in heissen Stunden
Oft weinende, wünschende Sehnsucht empfunden,
Oft glühend begehrendes, drängendes Brennen,
Den ewigen Urquell des Seins zu erkennen
Und lichtgesättigt … erkennend vergeh’n …
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Du hast oft dämm’rig verträumtes Weh’n
Und leises, lindlallendes Sehnen gefühlt
Nach mildem Balsam, der Wunden kühlt,
Nach schlummernder, stillender Friedensnacht …
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Dann wolltest du duftende, klingende Pracht
Und ewiger Schönheit berauschende Flut
Und ewiger Liebe beglückende Glut …
Und immer hast du dich gesehnt und gequält
Nach dem Einzigen, Einen, das immer dir fehlt’,
Und hast dereinst in heissen Stunden
Oft weinende, wünschende Sehnsucht empfunden …
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Das ist vorbei … du bist so stille!
Verstummt all dein irrender, rastloser Wille,
Verstummt ist das alte, süss-traurige Lied,
Das dich so oft gequält, gemüht,
Und endlich magst du glücklich sein!
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Doch meine Seele seufzet: – Nein,
Mir ist so eisig, eisig’ kalt!
Ich wollt’, sie käme wieder bald!
Das schmächtige, duftige, todkranke Weib,
Mit ewig verlangendem, bebendem Leib
Und ewig verlangenden, schmerzlichen Blicken …
Denn Schmerz und Verlangen ist höchstes Entzücken …
Und süsser Genuss sind todtraurige Lieder …
Ich sehne, ich sehne nach Sehnsucht mich wieder!

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Lyrik: Lisa Baumfeld

Photographer: Ira Bordo

~ von Miss*P am April 28, 2008.

2 Antworten to “.. oh rastlose Psyche ..”

  1. Solche Gedichte liebe ich…

  2. und ich erst *;)

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