[Erlaube mir traurig zu sein...]
Erlaube mir traurig zu sein
unter deinen Augen, den Sternen.
Vielleicht sehen sie nicht, daß ich traurig bin,
denn die Muschel des Mondes ist abgewandt
und hört nicht auf meine Gespräche.
Bei Tag denkt sicher die Sonnenstirne
niemals über mich Dämmernde nach –
erlaube mir, gänzlich verloren zu gehen
in den Büschen der Schwermut.
Text: C.Lavant


Sehr schön.
Erlaube mir glücklich zu sein,
unter deinem Gesicht, dem Firmament.
Natürlich siehst du mein Strahlen, mein Glühen
aus deinen Millionen und Abermilliarden Augen,
hörst mein freudiges Lächeln
durch der Kinder der Zeit Ohren.
Alkahest überdauerndes Tagesgold,
nur du siehst mich weinen -
erlaube mir, nächtlich zu erscheinen,
so lange du bist.