zwischen Nachtgesang und Morgenlied
suche ich des Schlafes Kind
und finde doch nur wieder Frau Sehnsucht
meine alte Verbündete, wann schon ließ sie mich jemals allein?
Nichtmal als wir den Hahn hinterm Windmühlenwall töteten zog sie von dannen,
nahm des Feuervogels verlorene Kinder nur milde lächelnd in ihre bleigrauenden Arme.
***
Und jetzt..
da mir Dämmernden nur noch die pastellkreidenen Farben geblieben sind,
tanzt sie wirbelnd durch mohnrote wehe Herzensgründe
webt sorgsam zerissene Zeitenfäden ins Nachthaar
schleicht sich atemleise durch meinen rastlosen Tag